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Poker-Glossar

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Call - Das Mitgehen mit einem vorangegangen Einsatz bzw. einer Erhöhung nennt man "Call" oder - eingedeutscht - "callen". (Andere Ausdrücke sind "to see" - "Ich will sehen" - oder "to meet a bet".)

Calling Station - Ein etwas geringschätziger Ausdruck für einen Spieler, der so gut wie nie setzt oder erhöht, dafür aber viel zu oft "callt" (mitgeht) und gerne spekulative Blätter wie "Inside Straights" spielt, auch wenn die statistischen Erfolgsaussichten diese Entscheidung eigentlich verbieten. Auch schwache und passive Spieler werden als "Calling Station" bezeichnet.

Cap - Die maximal erlaubte, letzte Erhöhung beim Limit Poker (normalerweise die dritte). Dealer in Kalifornien sprechen gerne von "Capitola" oder "Cappuccino", was so viel bedeutet wie: "Das Erhöhen ist nun beendet."

Case - Die letzte Karte eines bestimmten Werts oder einer bestimmten Farbe, die noch im Kartenstapel sein kann. Ein Beispiel: "Der Flop bringt J-8-3, ich habe ein Paar Buben und er ein Paar Achten. Und auf dem River kommt ausgerechnet die Case Eight, und damit schlägt er mein Full House."

Center Pot - Der Center Pot oder "Main Pot" ist der Hauptpot einer Pokerhand. Wenn mehrere Spieler mit unterschiedlicher Chipanzahl All-in gehen, muss neben dem Center Pot mindestens ein "Side Pot" (Nebenpot) gebildet werden.

Check - "Schieben". Wenn in einer Setzrunde noch nichts gesetzt wurde und man selbst (erst einmal) nichts setzen möchte, kann man "checken", d.h. an den nächsten Spieler weitergeben.

Check Raise - Mit einem guten Blatt bewusst "checken", um nach dem Einsatz eines anderen Spielers zu erhöhen. Diese Taktik ist vor allem bei niedrigen Limits ein wertvolles Mittel, um die Anzahl der im Pot verbliebenen Spieler zu reduzieren, wenn man momentan das beste Blatt hat.

Cold Call - Wenn vor einem Spieler ein Einsatz und zusätzlich eine Erhöhung getätigt wurde, bezeichnet der Ausdruck "Cold Call" das Mitgehen ohne eigene Erhöhung. Bei einem Cold Call bringt man also den Einsatz und die Erhöhung.

Come Hand - Ein Blatt, das noch verbessert werden muss ("on the come" bedeutet in etwa "im Kommen").

Community Cards - "Gemeinschaftskarten". Das sind die Karten, die im Texas Hold'em und Omaha offen auf den Tisch kommen und von allen Spielern gleichzeitig verwendet werden. Man bezeichnet sie auch als das "Board".

Complete Hand - Ein Pokerblatt, für das alle fünf Karten benötigt werden: Straße (Straight), Flush, Full House oder Straight Flush.

Connector - "Verbinder". Wenn die beiden Hole Card (im Texas Hold'em) aufeinander folgende Karten sind, z.B 9-10 oder Q-J.

Counterfeit - "Wertlos gemacht". Bsp.: Sie haben 6-6 als Hole Cards. Der Flop kommt 10-10-9. Sie haben also momentan 2 Paare. Kommt im Turn (oder River) nun eine 9, so machen die zwei Paare auf dem Tisch Ihre 6en wertlos.

Crack- Eine Hand schlagen - meist eine sehr starke Hand. Dieser Ausdruck fällt häufig, wenn jemand mit einem Paar Assen verliert: "Das ist heute schon das dritte Mal, dass meine Asse gecrackt wurden."

Cripple - Der Ausdruck "cripple the deck" besagt, dass ein Spieler all jene Karten unter den Gemeinschaftskarten findet, die ihm ein optimales Blatt bescheren … und damit gleichzeitig für alle anderen das Board "verkrüppelt". Ein Beispiel: Wenn Sie als Startkarten ein Paar Könige haben und mit dem Flop die beiden anderen Könige erscheinen, haben Sie das Board "verkrüppelt".

Cut-Off - Die Position (oder der Spieler) direkt rechts vom Dealer.

Dealer - "Kartengeber". Der Spieler, der wirklich (oder theoretisch) die Karten austeilt. Wenn ein professioneller Kartengeber (in einem Casino oder Pokerzimmer) oder ein automatischer Dealer (im Onlinepoker) das Geben der Karten übernimmt, dann ist es nötig, den theoretischen Dealer zu kennzeichnen, damit deutlich wird, wer die "Blinds" (die zwei Spieler links vom Dealer) sind. Dieser theoretische Dealer wird durch eine kleine Scheibe gekennzeichnet, die "Dealerbutton" oder auch nur "Button" genannt wird und nach jeder Runde im Uhrzeigersinn zum nächsten Spieler wandert.

Dog - Kurzform von "Underdog", dem Außenseiter laut mathematischer Wahrscheinlichkeit.

Dominated Hand - Ein Blatt, das fast immer gegen eines der besseren Blätter verlieren wird, die für gewöhnlich gespielt werden. So wird beispielsweise K-3 von K-Q "dominiert": Sofern nicht ein äußerst unwahrscheinlicher Flop erscheint (z.B. 3-3-X, K-3-X), wird dieses Startblatt immer gegen K-Q verlieren.

Drawing Dead - "Bereits verloren". Egal welche Karte noch auf den Tisch kommt - Ihr Blatt wird nicht reichen, um zu gewinnen. Ein Beispiel: Wenn man auf einen Flush hofft, aber ein anderer Spieler hat bereits ein Full House erreicht, dann verliert man, egal ob man nun seinen Flush zusammenbekommt oder nicht. Das ist natürlich eine prekäre Situation, da man nicht weiß, da man bereits "drawing dead" ist.

Drawing Hand - "Kaufblatt". Ein Blatt ohne eigenes Gewinnpotenzial, das sich aber durch den entsprechenden "Draw" (Zukauf) auf dem Turn oder River verbessern kann.



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