Der aus Atlanta stammende Chris Moneymaker verbrachte seine Jugendjahre in Tennessee. Nach einem Abschluss in Rechnungswesen an der State University arbeitete er als Buchhalter und spielte in seiner Freizeit Online-Poker. Nie hätte er es für möglich gehalten, dass er eines Tages einer der bekanntesten professionellen Pokerspieler der Welt sein würde.
Die immer wieder gern erzählte Geschichte seines Erfolgs begann im Jahr 2003, als Chris ein $89-Satellite auf PokerStars gewann. Sein Preis: Ein Platz in einem weiteren Satellite, in dem es ein Preispaket für das Main Event der World Series 2003 zu gewinnen gab. Chris gewann auch dieses Turnier und reiste zu seinem ersten Live-Event nach Las Vegas. Der Rest ist Geschichte: Wider alle Erwartungen erreichte er den Finaltisch, gewann das goldene Bracelet und ein Preisgeld von $2.500.000.
Sein Sieg löste einen gewaltigen Poker-Boom aus - ein Phänomen, das seitdem als "Moneymaker-Effekt" bezeichnet wird. Die Geschichte eines Nobodys, der hunderte Weltklassespieler aus dem Rennen warf und Millionen gewann, zog Millionen Pokerbegeisterte aus aller Welt an die Online-Tische. Chris, der diese Poker-Revolution erst möglich machte, bewies in den Jahren danach, dass er den Titel des WSOP Main Event-Champions durchaus verdient hatte: Knapp ein Jahr später wurde er Zweiter beim WPT Bay 101 Shooting Stars-Turnier für ein Preisgeld von $200.000, und im selben Jahr verpasste er seine zweite Finaltischteilnahme bei einem World Series-Event nur knapp und wurde Zehnter beim $5.000 Pot Limit Omaha-Event. Neben der World Series spielt Chris regelmäßig bei den Events der PokerStars European Poker Tour. 2007 erreichte er Platz 17 bei der EPT London für $24.480. Im September 2008 erreichte Chris bei der PokerStars World Championship of Online Poker den Finaltisch des $10.300 No Limit Hold'em-Events und nahm $139.635 mit nach Hause. Anschließend verpasste Chris seinen zweiten Major-Titel nur um Haaresbreite. Im März 2011 beendete er die National Heads-up Poker Championship als Zweiter und gewann $300.000. Seine knappe Freizeit verbringt Chris am liebsten mit seiner Familie. Außerdem kümmert er sich um seine diversen Geschäfte und veröffentlichte 2005 er seine Autobiografie "Moneymaker". So oft es ihm möglich ist, treibt er Sport, vor allem Golf, Football und Basketball.
Egal was die Zukunft für Chris noch bringt - er wird immer an seinem grandiosen Sieg 2003 gemessen werden. Doch das ist ein Erbe, auf das er wirklich stolz sein kann und das ihm ein Leben ermöglicht hat, von dem alle Pokerspieler träumen.
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| Event | Datum | Platz | Preisgeld |
|---|---|---|---|
| 2003 WSOP $10.000 Main Event | Mai 2003 | 1 | $2.500.000 |
| WPT Bay 101 Shooting Stars $5.500 Main Event | März 2004 | 2 | $200.000 |
| 2004 WSOP $5.000 Pot Limit Omaha | Mai 2004 | 10 | $21.000 |
| EPT London £5.200 No Limit Hold'em | September 2007 | 17 | $24.480 |
| PokerStars WCOOP $10.300 No Limit Hold'em | September 2008 | 6 | $139.635 |
| PCA Main Event | Januar 2011 | 11 | $130.000 |
| National Heads-Up Poker Championship | März 2011 | 2 | $300.000 |
* WORLD SERIES OF POKER und WSOP sind eingetragene Warenzeichen der Caesars License Company, LLC ("Caesars"). Caesars ist weder Förderer noch Sponsor bzw. Teilhaber oder Partner von PokerStars, deren Produkten, Dienstleistungen, Aktionen oder Turnieren.
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