Bei PokerStars Sports bieten wir jede Menge Möglichkeiten, um auf Pferderennen zu wetten.
Bei "Nur-Sieg"-Wetten legen Sie es auf den höchstmöglichen Gewinn an. Sie tippen nur auf ein Pferd und riskieren Ihren Einsatz dafür, dass dieses Pferd als Erstes ins Ziel kommt.
Bei Each-Way-Wetten wird Ihr Einsatz hingegen aufgeteilt und Sie geben im Grunde zwei Wetten ab. Mit der einen Wette setzen Sie auf den Sieg Ihres Pferdes und mit der anderen Wette darauf, dass dieses Pferd einen Platz erreicht.
Üblicherweise ist mit Platz gemeint, dass das Pferd erster, zweiter oder dritter wird. Wie viele Plätze wir ausbezahlen, hängt von der Anzahl an Startern ab. In kleineren Rennen werden nur die ersten beiden Plätze ausbezahlt, in den größten und bekanntesten Rennen hingegen bis zu sechs Plätze. Weil Ihre Gewinnchancen für Each-Way-Wetten oder reine Platzwetten höher sind, erhalten Sie dafür entsprechend geringere Quoten.
Eine ausführliche Erklärung von Each-Way-Wetten und Platzierungsregeln finden Sie in diesem Hilfecenter-Artikel.
Der Unterschied zwischen einem "Nur-Sieg"-Wettangebot und "Sieg/Each-Way" besteht darin, dass bei einem "Nur-Sieg"-Rennen keine Each-Way-Wetten angeboten werden. Da Each Way-Wetten nicht möglich sind, können die Quoten einer bestimmten Auswahl gegebenenfalls höher sein als die Quoten derselben Auswahl in einem Sieg-/Each-Way-Wettangebot.
Bei einer Match-Wette tippen Sie darauf, dass einer von zwei Startern den anderen schlägt. Im Rahmen Ihrer Wette wird das Rennen also so behandelt, als würden nur zwei Pferde daran teilnehmen. Alle anderen Pferde im Rennen werden ignoriert.
Für Pferderennen-Matchwetten gelten folgende Regeln:
Bei Ante-Post-Wetten geben Sie Ihre Wette schon Wochen oder Monate vor einem Rennen ab. Weil diese Wetten angenommen werden, bevor bekannt ist, welche Pferde im Rennen antreten, bleiben sie auch dann gültig, wenn Ihre Auswahl nicht am Rennen teilnimmt.
Andererseits nehmen wir aber auch keine Abzüge gemäß Regel 4 vor, wenn ein anderes Pferd ausscheidet oder sich weigert, zu laufen.
Wir ändern auch die Each-Way-Bedingungen nicht, wenn ein oder mehrere Starter nicht teilnehmen. Die Platzierungsregeln, denen Sie bei der Abgabe Ihrer Wette zugestimmt haben, haben Bestand, egal was passiert.
Wenn ein Pferd als Starter bekannt gegeben wurde, aber nicht starten kann, weil die Höchstanzahl an Startern erreicht wurde, werden Wetten auf dieses Pferd ungültig und Sie erhalten Ihren Einsatz zurück.
Manchmal hat ein Rennen einen Favoriten mit niedriger Quote, weil alle davon ausgehen, dass dieses Pferd gewinnt. In dem Fall bieten wir möglicherweise das "Betting Without"-Angebot an, das diesen Starter im Sinne der Wette ignoriert. Sie können also die Chancen, dass dieses Pferd gewinnt, entfernen.
So würden Sie Ihre Wette auch dann gewinnen, wenn Ihr Pferd nach dem favorisierten Starter als Zweites ins Ziel kommt. Da Ihre Gewinnchancen damit steigen, sind aber möglicherweise die Quoten geringer.
Im Folgenden sehen Sie zwei Beispiele, die den Unterschied zwischen diesem Wettangebot und herkömmlichen Siegwetten verdeutlichen:
Beispiel 1: Sieg-Wettangebot
Beispiel 2: "Betting Without"-Angebot
Für diese Wetten gelten die Dead-Heat-Regeln. Die Each-Way-Bedingungen hängen von der Anzahl an Startern im Rennen ab, jedoch ohne die ausgeschlossene Auswahl. Im Falle von Nichtstartern gilt Regel 4 basierend auf der Quote des "Betting Without"-Angebots.
Wenn Sie sich ziemlich sicher sind, welches Pferd als Erstes und welches als Zweites ins Ziel kommt, können Sie mit einer Forecast-Wette darauf tippen. Forecast-Wetten bieten hohe Quoten und so die Chance auf hohe Gewinne.
Bei einer Forecast-Wette wetten Sie darauf, welches Pferd Erster und welches Zweiter wird. Damit Sie die Wette gewinnen, müssen die beiden Pferde genau in dieser Reihenfolge ins Ziel kommen.
Ein Beispiel: Sie verfolgen ein Rennen mit fünf Pferden und setzen eine Forecast-Wette auf Pferd A als Sieger und Pferd B als zweitplatziertes Pferd.
Wenn Pferd A Erster wird und Pferd B Zweiter, haben Sie die Wette gewonnen. Sehr schön!
Wenn Pferd B jedoch eine Nasenlänge vor Pferd A ins Ziel kommt und das Rennen gewinnt, haben Sie die Wette verloren, da die Reihenfolge entscheidend ist.
Auch wenn ein anderes Pferd gewinnt oder Zweiter wird, rechnen wir die Wette als verloren ab.
Sie können auch eine Reverse Forecast-Wette auf das Rennen setzen. In dem Fall spielt die Reihenfolge keine Rolle, sofern Ihre beiden ausgewählten Pferde als Erstes und Zweites ins Ziel kommen. Da Ihre Gewinnchancen damit höher sind, sind die Quoten etwas geringer.
Wenn Sie glauben, dass Ihr Pferd mit großem Vorsprung ins Ziel kommt, können Sie unseren Pferdelängen-Boost nutzen. Diese Angebote bieten höhere Quoten dafür, dass Ihr Pferd mit einem bestimmten Vorsprung an Pferdelängen in Ziel kommt.
Als Pferdelänge gilt der Abstand zwischen Nase und Schweif, wenn das Pferd die Ziellinie überschreitet. Die Länge hängt vom einzelnen Pferd ab, aber liegt in der Regel zwischen 2,40 m und 2,70 m. Die Gewinndistanz wird nach dem Rennen von den Rennverantwortlichen bestimmt.
Ein Beispiel: Sie tippen auf "Wirbelwind gewinnt mit zwei Längen oder mehr". Das Pferd ist von Nase bis Schweif 2,50 m lang. Wenn das Pferd nun mit 5 m Vorsprung oder mehr ins Ziel kommt, gewinnen Sie die Wette. Wenn Ihr Pferd nicht gewinnt oder mit weniger als 5 m Vorsprung vor dem zweitplatzierten Pferd ins Ziel kommt, rechnen wir die Wette als verloren ab.
Bei der "Gewinndistanz" tippen Sie darauf, wie viele Pferdelängen zwischen Platz 1 und 2 liegen, wenn die Pferde ins Ziel kommen. Bei dieser Wette spielt es keine Rolle, welches Pferd gewinnt - es geht nur um den Abstand.
Unsere vollständigen Regeln für Pferderennen finden Sie auf dieser Seite.